Hesse: UNTERM RAD

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Aufgaben 3/4

 Beziehung Hans Giebenrath und Hermann Heilner

1)    a) Die Beziehung zu Hermann Heilner, ist anfangs eher negativ und     wenig beachtenswert. Heilner spielt Hans ab und zu kleine streiche der beschimpf ihn als Streber. Heiler wird als „Schöngeist“ dargestellt. Er gilt als ein Dichter und eine Art Philosoph. Er stammt aus gutem Hause und scheint als kümmere er sich nicht ganz so viel um seine schulische Karriere.
Die Beziehung beginnt sich zu entwickeln als sich Hans an irgendeinem Nachmittag zu Hermann an den See setzt. Sie reden dort eine Weile, über den Herbst und vor allem über Schiffe. Hermann erzählt Hans über Schiffe die er auf dem Rhein Gesehen hat. Nachdem sie ihr Gespräch fortgesetzt hatten machte sich Hans Gedanken über Hermann und sein Verhalten. Einige Zeit später, als sie wieder zurück in der Schule waren, gab es eine Schlägerei zwischen Hermann und Otto Wegner. Als Hans später mit Hermann reden wollte, passiert ein entscheidender Moment in der Beziehung zwischen Hermann und Hans. Hans erkundigte sich bei Hermann, er schickte ihn weg, aber sofort entschuldigte sich Hermann bei Hans. Darauf hin schauten sie sich in die Augen. Jeder der beiden erkennt den anderen erst richtig.
Es gibt einen Moment in der Beziehung der darauf schließen lässt, dass Hans und Hermann eine Liebesbeziehung führen könnten oder einen plötzlichen Anfall von Schwulsein  haben. Ihre Beziehung entwickelt sich allerdings zur normalen, eine freundschaftliche, eine wie bei den Anderen in der Schule. 

b) Es gibt das erste Stadium, in dem Hermann Hans ignoriert und                 sogar hänselt und „mobbt“. Er nennt ihn „Streber“ und verachtet ihn wie die anderen Jungs in Hans Zimmer.
Nach einiger Zeit beginnt sich aber eine „Freundschaft“ anzubahnen. Als Hans zum ersten mal richtig mit Hermann am Fluss spricht.
Die nächste Ebene ist, als sich Hans und Hermann küssen, ob mit Absicht sei mal dahin gestellt. Daraus entwickelt sich eine Freundschaft, aber eine „Normale“, eine wie bei den anderen Jungen auch.

Entwicklung von Hans Giebenrath in Maulbronn als Prozess der Selbsfindung

2) Hans Giebenrath, ist der Abschied von seinem Vater und seinem alten Leben, eigentlich nicht ganz so schwer gefallen. Wenn man sich die anderen Jungen anschaut, welche die ihr komfortables Leben aufgeben mussten, welche die alle ihre Freunde zurück lassen mussten und und und. Anfangs hatte Hans noch sehr große Probleme Freunde zu finden, sich in das Schulleben zu gewöhnen und überhaupt mit der Situation zu recht zu kommen, getrennt zu sein von seiner Familie und von seinen Freunden (bzw. von seinem einzigen Freund, Flaig). Nach einer Weile fand er einen Jungen der so ähnlich wie er ist. Er fand Emil Lucius, der ein klassischer „Strebe“ ist. Die Selbstfindung von Hans, begann mit der Annäherung zu Hermann Heilner. Später, als die Freundschaft zu Hermann stärker wurde, bzw. als sie sich verfestigt endet der Vorgang der Selbstfindung, also sie ist abgeschlossen.

 

6.6.08 17:14


Problem...

Ich verstehe die Aufgabe "Funktion und Gestaltung der Ironie..." Also ich sehe das keine richtige Ironie im Text, also ich weiß jetzt auch nicht weiter...
6.6.08 19:55


Lesen............

Die ersten beiden Kapitel waren kein Problem, die Busfahrten zu kurz =). Aber wo führ gibt es ja Chemie, Physik und Musik Stunden?! Das dritte Kapitel zieht sich ungemein ...das ganze Gerede über die Schüler in "der Stube" Hellas! Naja ich will mal nicht gegen Herr Hesse sagen.
6.6.08 17:32


Aufgaben 1/2

Hans Giebenrath:
Er ist ein kluges Kind, eines das nicht oft aus einer solchen Region
kommt („das kleine Schwarzwaldnest[…]keine solche Figuren). Er ist ein
Außenseiter, einer der nie in der Gruppe dabei steht. Es scheint als gehöre
Hans nicht in diese Kleinstadt, bzw. in dieses ländliche Umfeld. Er „trainiert“ für
ein Landesexamen. Er schuftet tag für tag, paukt stundenlang, ohne wie
im buch beschrieben, eine Stellung oder ein Ansehen zu bekommen.

 

Vater - Sohn:
Zwischen Vater Joseph und Sohn Hans gibt riesige Unterschiede. Hans ist ein schlauer Junge, der Vater ist ein typischer Bürger (Spießer). Er beschränkt sich auf sein, mehr oder minder großes, Wissen und Einkommen. Er ist mit seinem Haus, Garten und seinem halbwegs geordneten Leben zufrieden. Hans will immer neue Sachen lernen, sich fortbilden. Der Vater ist stolz auf seinen Sohn.  

 

Bürgertum (Philister):

Das Bürgertum ist die geschichtlich unterscheidbare Vergesellschaftungsform von Mittelschichten (engl. middle classes), sofern sie auf Grund besonderer, mehr oder minder gemeinsamer Interessenlagen ähnliche handlungsleitende Wertorientierungen und soziale Ordnungsvorstellungen ausbilden.

(Quelle: Wikipedia)
Außenseiter:
Ein Außenseiter (engl. misfit) ist eine Person die aus der Allgemeinheit, z.B. einer Gruppe absondert, oder abgesondert wird. Es gibt verschiedene „Erscheinungsformen“ von Außenseiter. Es gibt diejenigen, die sich durch bestimmte Fähigkeiten von anderen Menschen absondern, z.B. Hans Giebenrath. Sie können irgendwelche Sachen besonders gut (z.B. Schule).
Es gibt diejenigen die ausgegrenzt werden weil sie z.B. eine Behinderung oder irgendwelche „Missbildungen“ haben. Und die, die durch ihr Verhalten zu Außenseitern werden, man kann sie im Modedeutsch als Freak bezeichnen. Sie grenzen sich z.B. durch ungewöhnliches Aussehen, o.ä. ab. Ein Außenseiter ist alles andere als ein „Jemand“. Er ist so gar genau das Gegenteil, da er nicht die Masse in einer Person verkörpert, sondern, wenn man will, eine Randgruppe die Abseits steht. 
Der moderne Aspekt des Außenseiters, trifft genau so auf Hans zu. Er wird als Außenseite gezeigt, da er anders als die anderen Bürger der Region ist.
Er hat besondere Fähigkeiten, die ihn von der Allgemeinheit der Kleinstadt abheben. Er ist besonders schlau und gut in der Schule. Wenn man sich die eine Theorie der Außenseiter anschaut, erkennt man, dass Hans zur ersten Gruppe, einer der häufigsten, gehört.   

 

Rolle Schumacher Flaig:
Zeigt sich als Freund von Hans Giebenrath. Er gibt ihm Tipps, z.B. in Bezug auf den Unterricht. Er meint, dass er nicht sein Leben mit lernen verbringen soll.
Flaig ist, wenn man will, ein Typ in der Stadt der verschiedene Sachen, z.B. die Geschichte mit der Bibel, anzweifelt oder verbessern will. Man kann sagen, dass Flaig ein gutes Gegenstück zu Giebenrath ist.
6.6.08 14:55


4.6.08 08:31


"Unterm Rad"

Ich assoziiere mit dem Begriff "Unterm Rad":

- überfahren, überrollt
- "unter die Räder kommen"
- "Das vierte Rad am Wagen"
- "ich fühle mich gerädert
- mittelalterliche Foltermethode
- unfall
- Fahrzeug mit lenker
- techniche Erfindung
- "Himmelsrad"
- Opfer
- Schicksalsrad (Fortuna)

2.6.08 08:19


Autobiographie

"Unterm Rad" - eine AUTOBIOGRAPHIE?

+ "Lebensgeschichte" (Finktionaler Text)
- "Lebenslauf" (Bericht)

- Lateinschule:
  Auch im Buch vorhanden

- Landesexsamen:
- Evangelisch:
- 1892 Flucht aus Seminar:


Werk <-> Ereignisse (Verarbeitet Ereignisse, in einem Buch)

2.6.08 08:18





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